Tierheilpraktikerin Andrea Keller

Homöopathie für Schweine, Rinder, Pferde, Hunde und Katzen

 Die Homöopathie

Eine sanfte, aber tiefgreifende Therapie

Die Homöopathie geht auf Dr. Samuel Hahnemann zurück, der nach vielen Jahren intensiver Forschung die grundlegenden Gedanken über diese damals neue Heilmethode im Jahr 1796 veröffentlichte.

Das Grundprinzip dieser Heilmethode war die Behandlung von Krankheiten nach dem Ähnlichkeitsprinzip: = Simila similibus curentur - Ähnliches erde durch Ähnliches geheilt.

Die Grundlagen der Homöopathie:

1. Arzneimittelprüfung am Gesunden: 

Dies bedeutet, alle homöopathischen Einzel-Mittel durchlaufen eine Arzneimittelprüfung an gesunden Personen, die Befindungsänderungen und Symptome genauestens dokumentieren. Die Zusammenstellung dieser Symptome, sowie Ergebnisse aus pharmakologischen und toxikologischen Untersuchungen und auch therapeutischen Erfahrungen am Patienten ergeben das Arzneimittelbild.

Für unsere tierischen Patienten bilden also Arzneimittel aus dem Humanbereich für die Grundlage und werden entsprechend für ine Veterinär-Zulassung abgewandelt bzw. durchlaufen die entsprechenden Zulassungsverfahren.

2. Erhebung des individuellen Krankheitsbildes:

Diese beinhaltet eine detaillierte Anamnese unter Berücksichtigung aller körperlichen uns seelischen Symptome. Während es bei der konventionellen Anamnese vor allem um die Aufnahme der für die Krankheit typischen Symptome geht, sind bei der homöopathischen Anamnese gerade die individuellen, ungewöhnlichen und auffallenden Symptome und auch Erkrankungen aus der Vergangenheit von Bedeutung.

3. Arzneimittelwahl nach dem Ähnlichkeitsprinzip:

Nun wird das Arzneimittel herausgesucht, dessen Arzneimittelbild die meisten Übereinstimmungen mit den Symptomen des Patienten aufweist.

Ein wichtiger Teil der homöopathischen Behandlung ist die sorgfältige Nachbeobachtung des Patienten und das Abwarten der Arzneimittelreaktion. Diese Reaktion auf die Arzneimittelgabe gibt dem Therapeuten wichtige Hinweise für das weitere Vorgehen! Hier ist also ganz klar Ihre Mitwirkung und vor allem Ihre Mitteilung gefragt! Ohne Ihre genaue Beobachtung und Rückmeldung ist die Wirkung der verabreichten Arznei nur sehr schwer abzuschätzen.

Gelegentlich kann es zu Beginn der Therapie zu einer Verstärkung der Symptome kommen, die sogenannte homöopathische Erstverschlimmerung - diese ist als günstiges Zeichen zu werten, da sie zeigt, dass der Körper auf den gesetzten Reiz reagiert. Die Erstverschlimmerung geht nach kurzer Zeit in den Heilungsprozess über.

Ebenso können im Verlauf des Heilungsprozesses Symptome früherer Erkrankungen wieder auftreten. Wenn diese nach bestimmten Regeln verlaufen, sind auch diese als Heilreaktion zu beurteilen.

Darum ist der ständige Kontakt zwischen Therapeut und Patientenbesitzer unverzichtbar.

Nach anfänglicher Verabreichung von Komplexmitteln (Homöopathische Arzneimittel mit einer Vielzahl an verschiedenen Einzelmitteln) bin ich auf den gezielten Einsatz der Einzelmittel umgestiegen. Die Globuli (Streukügelchen) ermöglichen auf sehr platzsparende Weise die Unterbringung einer großen Mittelvielfalt.

Gelegentlich greife ich auf Grund der leichteren Handhabung jedoch auf diverse Komplexmittel zurück. Manchmal passen diese Mittel besser zum Patienten und Patientenbesitzer.

Für die Behandlung z.B. von Lebensmittelliefernden Tieren ist unbedingt zu beachten, dass die Arzneimittel - auch homöopathische Arzneimittel - eine entsprechende Zulassung für lebensmittelliefernde Tiere und das zu behandelnde Einsatzgebiet haben. Meist sind diese Mittel Komplexmittel - also Mischungen -

Was letzten Endes zählt, ist der Therapieerfolg! Auch eine Therapie, die einem selbst vielleicht nicht wirklich so sehr zusagt, kann unter Umständen doch bei diesem bestimmten Patienten zu sehr guten Therapieerfolgen führen.

Derzeit arbeite ich mit knapp 480 verschiedenen Einzelmittel und Nosoden (Mittel aus Krankheitserregern), sowie einer Vielzahl von Komplexmitteln ad us.Vet diverser Hersteller zur Behandlung der Nutztiere sehr erfolgreich.