Tierheilpraktikerin Andrea Keller

Homöopathie für Schweine, Rinder, Pferde, Hunde und Katzen

 

Und so habe ich zur Naturheilkunde gefunden

Nach einer soliden Dressur-Ausbildung bei professionellen Dressurreitern arbeitete ich mehr als 11 Jahren an der Seite meines Mannes in der Landwirtschaft.

Wir betreuten einen Mutterschweinestall mit knapp 200 Muttertieren. 

Mein Weg zur Naturheilkunde:

Nach langjährigen, großen gesundheitlichen Problemen in der Mutterschweineherde mit immer höherem Medikamenteneinsatz und damit ständig steigenden Medikamenten- und Tierarztkosten, immer mehr Resistenzbildungen und weiterer gesundheitlicher Verschlechterung unserer Tiere, entschlossen wir uns, einen anderen Weg zu suchen.

Es war sehr mühsam und arbeitsintensiv - wir begannen 2004 die ersten homöopathischen Mittel einzusetzen - derzeit selbst nicht überzeugt von dem, was wir da taten, wurde doch die Homöopathie bisher von uns meist nur belächelt, so wurden wir rasch eines Neuen belehrt. Es kam wie es kommen musste:

Erfolg beim 1. Mittel, Erfolg beim 2. Mittel, Erfolg beim 3. Mittel... Wir waren sprachlos und begeistert und diese Begeisterung wurde mit jedem neuen Mittel größer - die Mittelauswahl wurde immer größer, unsere Organisation immer besser und die Begeisterung grenzenlos.          

Konnte doch so wenig so viel bewirken!

Der Anfang war geschafft, wir setzten die Homöopathika in immer schwierigeren Fällen ein - unser Ziel war ganz klar - weg vom Antibiotikum und zwar dauerhaft! Vor allem meinem Mann bin ich endlos dankbar, dass er die Umstellung so knallhart und kompromisslos durchgezogen hat - immer wenn  mir Zweifel kamen ob ich in sehr schwierigen Situationen schnell homöopathisch Erfolg hätte und das ein oder andere Mal lieber wieder zur gewohnten Spritze greifen wollte, nahm mein Mann mir diese aus der Hand mit den Worten - wenn Du's jetzt nicht probierst, werden wir nie wissen ob es klappt! Und dass die Schulmedizin auch versagen kann (unter Resistenzbildung) mussten wir ja leider schmerzhaft erfahren. DANKE - das war der endgültige Durchbruch und seit Herbst 2004 wurden auf dem gesamten Hof keine konventionellen Medikamente mehr eingesetzt.

Zugegeben es war ein hartes Stück Arbeit und ist es immer noch. Viel Gefühl, gute Beobachtungsgabe, gute Mittelkenntnisse und ständiges Nachlesen sind absolute Voraussetzung für den Erfolg einer Behandlung - ich denke, um Homöopathie nahezu in Vollendung zu lernen, reicht ein Menschenleben nicht aus.


Pferde, Hunde, Katzen, Schweine und Kühe - überall hatten wir sehr gute Behandlungserfolge mit der Homöopathie zu verzeichnen, bis ich eines Tages bei einer Sau mit Hüftproblemen nach der Geburt mit der Homöopathie scheiterte. Ganz fassungslos und wissbegierig entschloss ich mich nun zur professionellen Ausbildung als Tierheilpraktikerin. Es musste doch auch für diesen Fall etwas geben - ich muss es nur finden, dachte ich - und so war's auch - mit kombinierter Therapie - Meridianbehandlung, Farblichtpunktur und Homöopathie konnte dieser Sau, deren Schlachttermin schon bestimmt war, geholfen werden. Sie trug dann den stolzen Namen "Meridiana" und dankte uns die Behandlung und kurze Deckpause mit hoher Wurf- und Fruchtbarkeitsrate.

Nach der erfolgreichen Abschlußprüfung im Sommer 2009 der rund 2-jähriger Ausbilddung zur Tierheilpraktikerin an der Paracelsus-Schule begann ich in eigener Praxis tätig zu werden.

Nach dem plötzlichen Tod meines Mannes im Sommer 2010 musste ich mich komplett neu orientieren. Ich habe den landwirtschaftlichen Betrieb verlassen und inzwischen in Alberweiler mit meinen Tieren einen neuen Platz gefunden.  

Die Unterkunft für eine stationäre Behandlung von Großtieren ist seit Ende 2011 fertiggestellt und eine stationäre Behandlung jederzeit möglich. An Weihnachten 2012 war dann auch der Praxisraum mit rund 74 qm, der in dem ehemaligen Stallteil entstanden ist, einzugsbereit.